Nach dem Frühstück wandere ich den zweiten Teil der White-Ribbon-Tour am See über Aranäset. Und wieder bin ich völlig geflasht von dieser wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft. 

Nach der Runde gehts ab zur Reception Kanu-Check machen. Kalle rein ins Kanu, kurz ausnivellieren und vom „Main-Harbour“ auf zu unserem Platz – dachte ich.

Trotz Karte verfahre ich mich und schippere eine halbe Stunde auf der Suche nach unserem Seitenarm. Alles Training, denke ich mir. Carlson hat derweil viel Spaß Seerosen zu schnappen. Endlich, da ist die Brücke, die zur Insel und uns gegenüberliegenden Inselzeiltplatz führt. An unserem Ministrand angelandet hüpfen Carlson und ich raus, schmeißen Principessa von ihrer Erbse und packen gemeinsam unseren Spüleimer mit Verpflegung und Getränken. Und wieder ab ins Kanu. Unsere Route: Auf zum Outback-Harbour und von dort aus in den Kanal nach Pikeboy, rund um Eaglepoint, Fridas Beach und zurück zum Main Habour. 

Also paddeln drauf los und müssen erstmal unseren gemeinsamen Paddel-Takt finden.  

Raus aus unserem Arm versuchen wir die Passage auf die andere Seite Richtung Outback Harbour zu finden. Unsere Feinnavigation muss definitiv optimiert werden. Nachdem wir am Hochzeitsstrand passiert haben finden wir auch den Seitenarm zu Outback Harbour … und wieder die Feinnavigation, erstmal das Ufer küssen, und weil‘s so schön ist nochmal. Naja, zum Glück hängen hier in der Einfahrt überall Seile, so dass wir anstatt Feinnavigationsmäßig zu paddeln uns auch reinziehen können.

Outback Harbour ist ein feiner Platz und so landen wir an und machen eine erste Pause. Gemütlich essen und trinken wir was, Kira spielt mit Kalle und scheucht ihn über die anliegende Wiese. 

Auf einem anlegenden Kanu kommt für Carlson endlich Gesellschaft, ein Labrador Retriever. Während die Hunde mit einander herum tollen, packen wir unsere Siebensachen und dann weiter gehts. Inzwischen ist unsere Feinnavigation schon besser, so dass wir ohne Uferkollisionen durch den Kanal den Urwald durchpaddeln und im Feuchtgebiet von Pikeboy landen. Weiter geht es um Eaglepoint zu Fridas Beach.

Nachteil an Fridas Beach ist das hier ein immenses Ameiseautobahnkreuz ist. Aber solange man auf der Bank und Tisch sitzt, ist alles gut.

Kira geht mit Kalle schwimmen und lässt ihn Stöckchen aus dem Wasser apportieren. Kalle hat sichtlich Spaß als Schwimmbeagle.

Und so ziehen wir weiter. Jetzt leider gegen den Wind, schön sportlich leider doof für den naßen Beagle, der zu frieren beginnt. Wir schauen uns fast jede Bucht an, weil wir ja wieder keinen konkreten Plan haben wo die Passage auf die andere Seite des Sees ist.

Wir kriegen es aber hin und schaffen es zum Mainharbour. Diesmal sind wir motiviert die Einfahrt ohne die Hilfe von Seilen zu machen – ja, die Feinnavigation haben wir definitiv verbessert.

Zurück am Zeltplatz gibt es für mich ein wenig Korrespondenz zu erledigen, während Kira ihr Buch leer liest und Kalle in der Sonne chillt.

Dann auf zum Esszimmer und Grillen. Heute gibt es Zucchinipäckchen mit Feta, Knoblauch und Walnüssen als Pfannengerührtes und gebratenes Pangasiusfilet.

Carlson sitzt derweil neben uns auf der Bank und bekommt Knäcke und ein wenig Pangasiusfilet gereicht. Das war allerdings nicht unbedingt so clever von mir. Denn er entwickelt eine Beuteterritorialverhalten für das Esszimmer und verbellt alle Langslaufenden. MERKE: Wollen wir Ruhe ohne Beaglegeläut beim Essen, kriegt der Beagle nix vom Buffet.

Danach gibts auf dem Weg zum Spülen eine Pipipause für mich verbunden mit einer Runde für den Hund. Bei einem Bier lassen wir den Tag an uns vorbei ziehen und begeben uns ins Bett.

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