Carlson und ich schlafen lang, bis Neun Uhr. Danach schreibe ich meinen Reisebericht weiter, analog versteht sich.

Meine Co-Pilotin kommt gegen 10 Uhr aus ihrer Koje. Frühstücken … ich bin selig mit dem Aussagen meiner Krabben und Essen meines Krabbenknäckes.,

Nach dem Frühstück bzw Brunch gehen Carlson und ich eine Runde spazieren. Unsere Digitals bewegen sich Akkutechnisch wieder im roten Bereich. Shit, naja, wir müssen ohnehin einkaufen gehen. Also aus dem Schloaf-Mini wieder das britische Spacecar gemacht und fahren nach Tingsryd. Apotheke => Mückenspray, Swedbank => Geld wechseln, nicht erfolgreich, dafür müssen wir in die nächst größere Stadt 50 km entfernt – Nein. Tankstelle => Reifendruck wieder herstellen.

Unsere Geräte kommen leider trotz der Fahrerei nicht wirklich so richtig in einen grünen Bereich, ergo: noch ein bisschen rumfahren. Und ohhh welch Glück … eine Fischräucherei. Hier decke ich mich mit geräuchertem Aal, Bärenschinken und Krabbensalat ein. Und dann wieder auf nach Hättaboda.

Für heute haben wir den Plan, mit dem Kanu zum Abendessen an dem Mainbeach zu fahren  um dort in der Feuerhütte zu Abend zu essen.

Feuer setzt aber voraus, dass wir Holz brauchen. Und somit steht damit der Vorabendliche Plan des Holzmachens: Sägen und Hacken. Es gibt einen Holzlagerplatz, hier sägen wir zwei Klötze ab und Kira hackt mit einem Riesenbeil die Holzklöze in Scheite. Ja klar, Kinder sollen dieses potentielle Mordwerkzeug gar nicht erst hochkriegen. Und so mutiert die frierende Principessa in eine Holzmachmaschine und bekommt warm. 

Holz in den Jagdrucksack, auf zum Kanu und ab zum Camp schippern, Ausrüstung packen. Und so geht es hervorragend ausgerüstet mit dem Kanu zum Main Beach. Mein Plan geht voll auf, die Sonne scheint auf den Strand und die Hütte. Auch hier sind wir, bis auf ein paar passierende Spaziergänger alleine. Wir machen Feuer, drehen Studio Brussel De Tijdlooze auf und hängen essend an diesem herrlichen Ort ab. Carlson scheuchen wir vom Strand zum Bootsteg und zurück zwischen uns hin und her. Der Laufhund ist glücklich, wir auch. Es ist einfach berauschend schön, big LOVE für dieses herrliche Areal.

Die Sonne zieht herum und inzwischen ist es 20.30. Wir packen unseren Kram und steuern unseren Campingplatz an, laden aus. Kira und Carlson bringen dazu Kanu zurück und ich räume auf. Und so neigt sich wieder ein schöne Tag dem Ende zu. 

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